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ENERGIE-DIENSTLEISTUNGEN

Stromverbrauch

Stromsparen - wir sagen wie!

Nutzen Sie die Stromspar-Potentiale, die Ihnen Ihre elektrischen Haushaltsgeräte bieten. Manchmal sind es nur Kleinigkeiten, mit denen Sie Ihren Stromverbrauch minimieren können.

Achten Sie beim Kauf von Neugeräten immer auf das Energielabel, es bietet Ihnen geldwerte Informationen.

Stromspartipps für die Küche:

Elektroherd

  • Achten Sie darauf, dass Durchmesser von Topf- und Pfannenboden mit dem der Kochplatte oder -zone übereinstimmen.
  • Mit einem Schnellkochtopf verkürzen Sie lange Garzeiten und sparen damit bis zu 40% Strom.
  • Kochen Sie Kartoffeln und Gemüse je nach Topfgröße nur mit
    1-2 Tassen Wasser und legen Sie immer einen gut schließenden Deckel auf den Topf. Schalten Sie rechtzeitig vom Ankochbereich (hohe Einstellung) auf den Fortkochbereich (niedrige Einstellung) runter. Hierdurch können Sie ca. 40% Strom sparen.
  • Nutzen Sie die kostenlose Nachwärme aus. Gusskochplatten können 10 Minuten vor Ende der Garzeit ausgeschaltet werden, Kochzonen 5 Minuten vor Ende. Hierdurch können Sie ca. 10% Strom sparen.
  • Das gleiche gilt bei längerer Back- und Bratdauer. Ein Vorheizen ist nicht nötig und die Nutzung der Nachwärme von 5-10 Minuten spart 10-15% Strom!
  • Nutzen Sie den Garraum vollständig aus. Bei Umluftbetrieb können Sie auf mehreren Ebenen gleichzeitig backen oder braten. Bei Unter- und Oberhitze können Sie auf einer Ebene verschiedene Speisen gleichzeitig garen. Der Backofenbetrieb lohnt sich nur bei größeren Mengen. Fleischstücke bis etwa 1 kg sollten Sie energiesparend im Kochtopf auf der Kochstelle zubereiten.

Gasherd
Im Vergleich zum Elektroherd besitzt ein Gasherd viele energiesparende Vorteile:

  • keine langen Vorheizzeiten
  • schnelle Verfügbarkeit der Wärme
  • einfache, schnelle und bedarfsgerechte Regulierung der Flamme
  • sichtbare Hitzequelle

Mikrowelle

  • Die Mikrowelle eignet sich zum Auftauen, Erwärmen und Garen kleinerer und mittlerer Portionen bis zu 400 g besser als jeder Herd oder Backofen.
  • Die integrierte Mikrowelle verkürzt durch die Kombination von Mikrowelle und Backofenbeheizung die Gardauer und den Stromverbrauch. Das spart ca. 15% Strom!
  • Kurzgebratenes gehört allerdings in die Pfanne, denn die Mikrowelle verbraucht hierbei mit allein ca. 8 Minuten Aufheizzeit des Bräunungsgeschirrs zu viel Energie!

Kühl- und Gefriergeräte

  • Wägen Sie beim Kauf eines Gefriergerätes Vor- und Nachteile ab. Eine Gefriertruhe verbraucht weniger Strom als ein Gefrierschrank, weil die Kälte immer nach unten fällt. Aus einem Gefrierschrank fließt die Kälte beim Türöffnen förmlich heraus.
  • Bedenken Sie beim Kauf auch die Gerätegröße. Halbvolle Kühlschränke und vor allem Gefriergeräte verbrauchen unnütze Energie.
  • Die richtige Größe der Kühlschränke: 60 l Nutzinhalt pro Person. Ausnahme: 100 - 120 l für einen 1-Personen-Haushalt.
  • Die richtige Größe der Gefriergeräte: 50 - 80 l Nutzinhalt pro Person bei Haushalten mit geringer Vorratshaltung (Stadthaushalte mit kurzem Einkaufsweg).
  • 100 - 130 l Nutzinhalt pro Person bei Haushalten mit ausgeprägter Vorratshaltung (z.B. eigener Garten).
  • Geräte mit niedrigem Verbrauch zeichnen sich durch verstärkte Wärmedämmung aus. Sie sparen bis zu 50% Strom.
  • Kühl- und Gefrierkombinationen mit zwei Motoren ermöglichen das Ausschalten des Kühlschrankes vor dem Urlaub bei gleichzeitigem Fortbetrieb des Gefrierteils - Kühlschranktür dabei unbedingt offen lassen.
  • Achten Sie auf die richtige Kühltemperatur. Mittlere Temperaturen von +7 Grad beim Kühlschrank und -18 Grad im Gefriergerät reichen vollkommen aus.
  • Stellen Sie Kühl- und Gefriergeräte nicht neben der Heizung auf, denn eine hohe Umgebungstemperatur erhöht den Strombedarf um bis zu 30%.
  • Decken Sie Lüftungsgitter nicht ab und halten Sie diese staubfrei.
  • Vermeiden Sie häufiges und langes Öffnen der Gerätetür.
  • Stellen Sie nur abgekühlte Speisen in den Kühlschrank. So entsteht kein zusätzlicher Stromverbrauch.
  • Ist ein separates Gefriergerät vorhanden, genügt ein Kühlschrank ohne 3-Sterne-Fach. Die Energieersparnis liegt bei ca. 30%.
  • Tauen Sie Ihre Kühl- und Gefriergeräte regelmäßig ab.

Waschmaschine

  • Generell gilt: Niedrige Temperaturen verbrauchen weniger Strom als hohe!
  • Nutzen Sie Sparprogramme für normal verschmutzte Wäsche unbedingt aus.
  • Beladen Sie Ihre Waschmaschine stets voll.
  • Eine Vorwäsche ist nur bei stark verschmutzter Wäsche notwendig.
  • Wenn möglich, behandeln Sie Flecken vor dem Waschgang. So kommen Sie mit einer niedrigen Temperatur aus und mit weniger Waschmittel.
  • Verwenden Sie Vollwaschmittel nur für weiße Wäsche. Für farbige Textilien ist ein Fein- oder Colorwaschmittel richtig. Es enthält kein Bleichmittel und keine optischen Aufheller, so dass die Farben erhalten bleiben.
  • Umweltfreundliche Flüssigwaschmittel, am besten in Dosierkugeln, nutzen die Waschkraft optimal aus. Gegenüber herkömmlichen Waschmitteln wird die Dosierkugel direkt in die Trommel gelegt: Es geht also kein Waschmittel im Maschinenteil unterhalb der Trommel verloren.
  • Verzichten Sie auf Weichspüler, dies kommt der Umwelt zugute.

Wäschetrockner

  • Achten Sie darauf, dass der Trockner immer voll beladen wird. Zweimal die halbe Füllung kostet etwa 30% mehr Strom.
  • Trocknen Sie nur gut ausgeschleuderte Wäsche im Wäschetrockner. 1000 Umdrehungen pro Minute sollten es mindestens sein, besser sind 1200 und noch wirtschaftlicher sind 1400 bzw. 1600 Umdrehungen. Je stärker die Wäsche ausgeschleudert wurde, desto günstiger wird das Trocknen. Bei z. B. 1400 U/min statt 1000 U/min sparen Sie knapp 20% Strom.
  • Geben Sie nur Trockner geeignete Textilien in den Wäschetrockner. Da Trikotagen einlaufen können, achten Sie bitte auf die Angaben der Textilhersteller.
  • Trocknen Sie Wäsche, die gebügelt werden soll, nur 'bügelfeucht', das spart Energie beim Trocknen und Bügeln. Nach Entnahme der zu bügelnden Wäsche kann die restliche Wäsche 'schranktrocken' weitertrocknen.
  • Überprüfen Sie die Trocknungsdauer, um eine Übertrocknung der Wäsche zu verhindern.
  • Reinigen Sie nach jedem Trockengang das Flusensieb, dadurch verhindern Sie zu lange Trocknungszeiten.
  • Spülen Sie beim Kondensationstrockner von Zeit zu Zeit den Kondensator mit Wasser ab, um Flusen zu entfernen.
  • Achten Sie bei Kondenstrocknern auf gute Lüftung des Raumes.

Wasserkocher

  • Füllen Sie Ihren Wasserkocher nur mit der benötigten Menge auf.
  • Erwärmen Sie das Wasser nur auf die erforderliche Temperatur und verwenden es sofort.
  • Mit dem Wasserkocher können Sie auch das Stromsparen beim Kochen auf dem Elektroherd unterstützen: Per Wasserkocher erhitztes Wasser, z. B. zum Nudelnkochen, spart Strom und Zeit.

Stromspartipps zum Thema Beleuchtung:

  • Verwenden Sie Energiesparlampen. Diese sind in der Anschaffung zwar teurer als Glühlampen, benötigen jedoch nur etwa 1/5 bis 1/4 des sonstigen Energieverbrauches. Darüber hinaus haben sie eine bis 12mal längere Lebensdauer. Allerdings ergibt sich der Stromspareffekt von Energiesparlampen erst, wenn die tägliche Einschaltzeit über 1 Stunde liegt.
  • Vermeiden Sie Beleuchtung in unbenutzten Räumen.
  • Bringen Sie nur dort Lampen an, wo tatsächlich Licht gebraucht wird.
  • Benutzen Sie reflektierende Lampenschirme.
  • Helle Wände, Decken und Fußböden verstärken die Leuchtkraft der Lampen.

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